Prinzessin der Nacht

Prinzessin der Nacht

Ein Traum von Wahrheit flog dahin.
Bin einmal wieder aufgewacht
mit dir im Sinn
darauf bedacht
Dir einen Kuss zu geben.
Zusammen mit Dir Liebe leben

Deinen Traum kann ich nicht träumen
doch dein Anblick Sonnenschein.
Den Kuss möchte ich nicht säumen.
Lass ihn in deinen Traum hinein.

Du bewegst Dich.
Ein Lächeln empfängt mich.
Die Augen kurz geöffnet,
um dann zurück zu gehen.
Ich kann mich tief in ihnen sehen.

Gib auf dich acht!
Du, meine Prinzessin der Nacht.

©Claed 2001

Weise ist wer.

Siehst du einen Weisen, so strebe danach, ihm gleich zu kommen
Begegnest du einem Toren, so gehe in dich und prüfe dich selbst.

(Konfuzius)

Die Stimme

Für mich ist die Stimme Gottes die Stimme des Gewissens, die Stimme der Wahrheit, die innere Stimme, die immer noch kleine, große Stimme. Einige denken, dass Gott selbst eine Schöpfung unserer Einbildung ist. Wenn diese Anschauung richtig ist, dann ist nicht wirklich, dann ist alles unsere Einbildung. Und selbst wenn es so ist, dass ich unter der Herrschaft meiner Einbildung stehe, so bin ich doch in meinem jetzigen Bewusstsein in der Lage zu handeln. So wirklich auch Dinge sind, sie sind es nur relativ. Für mich war es die innere Stimme mehr wirklich als meine Existenz. Sie hat mich nie im Stich gelassen.

(Mahatma Gandhi)

positiven Denkens

Jeder Mensch hat die Möglichkeit seinen Geist auf Erfolg einzustellen.

Das ist einer der wichtigsten Grundsätze positiven Denkens. Es liegt weitgehend in unserer Hand, ob unsere Zukunft erfolgreich sein wird oder nicht. Unsere Gedanken bestimmen unser Schicksal. Hier müssen wir uns darüber klar werden, was wir unter Erfolg verstehen wollen. Selbstverständlich meinen wir damit nicht das Zusammentreffen von Geld und Gut, sondern vielmehr die Fähigkeit, unser Leben richtig zu erfüllen. Wir wollen dadurch beherrschte, überlege Persönlichkeiten werden, die zu denjenigen gehören, die der Welt nicht Schwierigkeiten aufbürden, sondern mithelfen, sie zu überwinden. Das ist unser Ziel, welches wir uns setzten sollten: ein erfolgreiches Leben als schöpferisches Individuum.

“Norman Vinent Peale“

Gedanken

Gedanken

Nun ich werde versuchen etwas über meine Gedankenwelt zu schreiben, ich denke es wird sich hier im Laufe meiner Suche nach der Ursache und den Eigenarten sowie Trivialitäten meiner Denkstruktur jede Menge dialektische Probleme geben, welche sich in Widersprüchen, Ungereimtheiten usw. ausdrücken wird. Dennoch hoffe ich im Angesicht des Versuches noch ein recht passables Ergebnis zu erziehlen, welches mich zumindest wieder ein Stück weiter zu mich selbst führen wird.

Nun ich suche mir oftmals Fixpunkte oder Anhaltspunkte in meiner Denkfolge, dies ist aber nicht explizit verschachtelt. Die Denkfolge ist oftmals auf bestimmte Bedürfnisse oder zur Befriedigung dieser angepasst. Nun oftmals versuche ich mich mit dem Gedanken an irgend*eine* Vorstellung oder genau *den* Ausdruck zufinden, und verstricke mich in ein tiefes Netz dessen Ausweg ich mir schon beim Eintritt versperrt habe. Jene Momente gehen einher mit relativen Depressionen und scheinbaren Minderwertigkeitskomplexen, da ich mir eine Boniertheit anhafte, die es jedoch so nicht gibt. Das Nachschlagen in verschiedensten Büchern schafft hier vielmals Abhilfe. Dem Gedanken an *dieses* z.B. kann es ein Wort sein, verbirgt sich schon im vornherein das unbewusste Unwissende darüber, dass ich es nicht schaffe es zu finden. Ich denke es handelt sich hierbei mehr oder minder um eine Obsession seiner Selbst.

Die Gedanken unterstehen vielmals der Macht, dem Zwang des Alltags und scheinen derweil unbestimmt dem Affekt der Gewohnheit ergeben. Der Drang zum Denken bezieht sich meist auf einen mir noch ominösen Pakt, welcher dann deduktive Assoziationen anzieht.

Und noch ein Zitat:“ Gedanken vergolden, aber nicht mit Zeit wiegen.“

Die Faszination der Materie

Die Faszination der Materie

die Angst vor sich selber,
die Scheu vor Veränderungen,
sie ist das bewusst Unbewusste sich leiten lassen,

denn sie können wir verstehen

Eigentlich

Eigentlich

Eigentlich wollte ich Dir sagen,
wie dankbar ich Dir bin.

Doch nun mehr ist der Moment vorbei.

Eigentlich wollte ich Dir zuflüstern,
wie gut Du aussiehst.

Doch der Augenblick ist schon Vergangenheit.

Eigentlich wollte ich Dir zeigen,
wir sehr ich Dich begehre.

Doch die Leidenschaft ist gerade abgeflacht.

Eigentlich wollte ich zu Dir rufen,
wie glücklich Du mich machst.

Doch die Trauer hat mich überkommen.

Eigentlich! Was ist schon eigentlich?

Ich liebe Dich, weder zeitlich noch eigentlich.

©Claed 2001

Stadt der Finsternis

Stadt der Finsternis

Die Stadt der Finsternis wurde sie genannt, trauernde Seelen verwaltet durch Angst. Rauchende Köpfe, verwirrte Gedanken. Alles hier gab keinen Sinn. Schamgefühle ohne Grenzen. Der Peiniger seiner Selbst war ein jeder in dieser Stadt. Gefürchtete Blicke bewahrten die allgegenwärtigen Obsessionen des Anders seins. Auffallen wollte hier niemand, nein dies wahrlich nicht. Keiner traute sich. Alles ward umhüllt von schwarzen Filtern, die Blicke des Gegenüber nicht wahrgenommen, schnell weggeschaut. Grau in schwarz gehüllte Häuser, in ihnen willenlose Gestalten, sich kleines Blickes würdig. Der Stolz und Mut getragen durch materielle Dinge, ein Blick auf die Sichel an der Wand. Gemeinschaft nur zum Schutz vor sich selber, in der Masse sich verstecken, untertauchen in einen Fluss aus Sehnsüchten, erfüllt durch falsche Einigkeit. Spiegel gab es keine in dieser Stadt. Gefahr sich selbst zu entdecken, von Angst getrieben. Die vermeintliche Ruhe schien trügerisch, still. Im leisem Winde konnte man schmerzlich Geschrei vernehmen. Ausgegangen nicht vom Körper, sondern vom eigen dunkeln Geiste. Die Wehe der Gefühle schreckte ein jeden. Tosende Emotionen, Aggression lagen in der Luft. Dunkele Bäume, kahle Äste und morsche Stämme bezeichnend für des Lebens Güte, allein. Das größte Leid mitgeteilt durch sich selbst, das Wehklagen von den Bäumen tropft. Intentionen umwundener Gefühle, Sinnsucht trägt keine Frucht im Hafen der Gewissheit. Gerechtigkeit getragen durch Sturheit starrer Funktionen, sie trügen nicht. Eitelkeit zum Trotze Empathie verdient ihr nicht. Verdient gemacht hat sich hier keiner. Denn Helden sah man lange nicht. Am Stadteingang auf einem Schild geschrieben steht, kaum mehr erkennbar, dennoch ein Wunsch: „Willst du es sein der uns erlöst, ein weises Wort mehr brauchst du nicht, frei und unbescholten, bitte führe uns ans Licht.“ Die Wünsche haben sich verloren, in den Illusionen der Zeit. Hoffnungen wurden nicht geboren. Intellekt befreit und versteht dennoch nicht, was ihr gemeint. Geweint haben hier viele die Tränen der Wahrheit, nur Geld ist geblieben um Sicherheit zu kaufen, doch wer ist sicher seiner Selbst? Heimatlose, unbändige Obligationen verwischen die kühlen Herzen mit gediegener Erfüllung. Die raue Erkenntnis vergisst den Tag, Leben passiert unbewusst mit Verdruss. Kaschmir und Seide, in roten Tüchern, von Werten überfahren, gehetzt dem Rausche. Von der Gewohnheit getrieben, ein Leben im Zwang der Drogen, gepusht bis auf das Letzte gebliebene. Alles, alles ist wie Geld, Geld in (d)einer Schattenwelt.

©Claed 2001