Virtuelle Welten

Virtuelle Welten

Ich bewege mich in fremden Welten,
in denen keine Gesetze gelten.
Sie sind genauso virtuos,
wie auch sehr oft famos.

Die Zeit vergeht hier wie im Flug,
und trotzdem krieg ich nie genug.
Ich kann hier ICH sei und auch DU,
es gehört nicht einmal viel Mut dazu.

Ich frag mich wo wird mehr gelogen,
etwas verbogen und mehr betrogen?
Ich befinde mich hier auf der Suche,
als ob ich einen Flug ins Jenseits buche.

Sie wird unbegrenzt genannt,
doch wo bleibt der Verstand?

In dieser Welt dort traf ich Dich,
ob es Zufall war, ach frag mich nicht.
Wir sprachen über Glaube und Friede,
Philosophie, Psychologie und Liebe.

Sie war ominös und sehr skurril,
und genau das war es, was mir gefiel
Unsere Wege kreuzten sich,
obwohl keiner dem Anderem glich.

Doch keiner weiß wie es weiter geht,
denn jeder lebt in seiner Realität.

©Claed 1999

Gespürte Gegenwart

Gespürte Gegenwart

Ich spüre Deine Hand
kribbeln auf meinem Rücken.
Streichelndes Verlangen
begehrendes Entzücken.

Wie warme Düfte,
die mich umkreisen
fühle Deine Nähe.
Es zieht uns hinfort
empfindsam, ohne zu beweisen.

Diese zärtliche Art und Weise
Berührung gleich einer Reise
durch die Gegenwart.
Süße Phantasien
durchstreifen Dein Haar.
Sie entziehen sich
dem Rausch der Zeit,
sanft und doch stürmisch
Küsse der Gewissheit.

Umschlungen
und doch frei.
Erwartend
die nächsten Schritte
in eine infinite Dimension
gespürter Zärtlichkeit.

©Claed 2001

In Deinem Arm

In Deinem Arm

In Deinem Arm
Zauberhaft warm
schlaf ich heut ein
ganz mit Dir allein.

Werd mich
an Dich kuscheln
noch ein wenig
mit Dir tuscheln
bis die Nacht
in uns erwacht.

Du streichelst mich
zart und leicht.
Gedanken verlieren sich,
der Wille erweicht.

Möcht es nicht säumen
auch in Deinen Träumen
mit Dir zu lachen
bis zum Aufwachen.

Es kommt ein Morgen
mit ihm neue Sorgen.
Doch Du bist mir nah
die Liebe wirkt klar.

©Claed 2001

Zurück

Zurück

Ich hab die Reflektion vergessen,
stetiges Messen,
wie besessen
erlebt das große Fressen.

Zurück zu mir
Zurück zu Dir
möchte ich finden.
Mich nicht mehr winden
in des Geldes Binden.

Will Dir nah sein,
wieder richtig für Dich Dasein.
Ich lass es steh´n
das schwarze Sparschwein
möchte wieder sehn
zaubernden Mondschein.

Mehr von mir geben,
doch weder Schlechtes noch Gutes.
Hinter dem Wir steht unser Segen
Ich versprech Dir: Ich tu es.

(Zwei Schritte zurück,
können auch drei nach Vorne sein.)

©Claed 2001

Einfach

Einfach

Es ist einfach
wunderschön
Dich an zu sehn

Leicht und galant
verliert sich der Verstand
in deinen Augen

Traumtänze erwachen
einfach nur Lachen
sich Alles erlauben

Ungezwungen reden
Abenteuer erleben
einfach Liebe leben

Moment
Augenblick
Vergangenheit
vereint

Einfach

Du

©Claed 2001

Von goldenen Sternen

Von goldenen Sternen

Manchmal träume ich von roten Farben,
die schier endlos ineinander übergehen.

Von goldenen Sternen,
die in ihrer endlosen Breite
mein Licht aufnehmen,
in mich hineinstrahlen
und Glück besingen.

Süß und zärtlich spüre ich
beim Aufwachen deinen Atem.

Dein Anblick gleich dem Sonnenschein,
erfüllt mein Herz mit Leben.
Bis in alle Träume hinein
spüre ich der Liebe warmen Segen.

©Claed 2001

zeitlos

zeitlos

Zeitlos schreibe ich
ewiglich durch Dich.

Ratlos schreibe ich
sehnsüchtig durch Dich.

Sorglos schreibe ich
glücklich durch Dich.

Grenzenlos schreibe ich
erfüllt durch Dich.

Hilflos schreibe ich
kraftvoll durch Dich.

Gedankenlos schreibe ich
mein Herz es lebt durch Dich.

Aus Liebe schreibe ich
und spüre sie durch Dich.

©Claed 2001