Du bist

Du bist

Der Gedanke, der dich trägt.

Die Schwingung, die dich zu dem macht, was du bist.

Eine Idee und eine Geniale noch dazu.

Die Freiheit deines Herzens.

Die Ursache des Weges, den du eingeschlagen hast.

Eine freischwimmende Sehnsucht in einem Meer Namens Liebe.

Die Schönheit deines Lebens.

Die Flamme des Erfahrens im Rausche der Dualität.

Das Gefühl über den Wolken in gedankenloser Einigkeit.

Ein Wanderer im Mondlicht der Erkenntnis.

Die Gewissheit deines unsichtbaren Geistes.

Die Wahrheit deines wirren Denkens.

Du bist, der du bist.

Du bist

Du bist ein Rebell.

Wir sind Rebellen.

©Claed2001

Liebe ist

Liebe ist

Liebe heißt sich hingeben
Liebe heißt den Sinn leben
Sich selber mögen.
Liebe glaubt nicht an Unvermögen.

Liebe ist Alles und alles ist Nichts.
Lieben ist erkennen,
Erfahrung nicht mit Erfahrung trennen.

Denn der Erkenntnis lange Wege
kennen weder ja noch nein
und dieser Liebe lichter Schein
uns in Gottes Arme lege.

Lieben ist verstehen,
das Leben mit dem Herzen sehen.
Lieben heißt auch leiden,
sich zanken und meiden,
auch wenn dies klingt sehr bescheiden.

Liebe ist noch viel mehr
dennoch ist es gar nicht schwer
die Liebe zu leben
man brauch sie nur annehmen.

Sei so wie du wirklich bist
reflektiere dich
und du wirst wissen
was Liebe für dich ist.

Liebe ist.
Ein Weg zu Gott.

©Claed2001

Evolution der Zärtlichkeit

Evolution der Zärtlichkeit

Man liebt von vielen kleinen Dingen,
will die mit der Poesie besingen.
Des Momentes wahrer Wert
wirkt durch den Alltag meist verkehrt.

Ich sehe Gesten der Aufrichtigkeit
Zeichen schönster Einigkeit
Leben in getrauter Zweisamkeit
All dies macht sich im meinem Herzen breit.

Es gibt begehrende Augenblicke,
mit verlangenden Geboten.
Traurige Missgeschicke
Unterdrückungen mit kalten Noten .

Bedingungslose Hingabe
in verschwiegen heiliger Konklave.
Man kann sich in diesen Machtgebären
meist nur noch mit Reibung wehren.

Begierde, Reiz und Feuer
Dies ist ja nicht schlecht!
Der Reiz scheint nicht teuer,
doch was will man echt?

Will man verstanden werden,
geliebt und in vollen Ehren.
Man will wer sein
doch so meist bedingt der Pein.

Vieles schaut oft meist lasziv,
vielleicht ist man larmoyant
und wird meist nur verkannt
Doch das scheint wohl sehr naiv.

Vielleicht weis man nicht
was man vermisst
oder wer man ist.

Wir haben hier zu unserer Zeit
einfach nur Angst vor Zärtlichkeit.
Denn sie wirkt dem entgegen,
dem Geben und dem Nehmen.
Sie ist liebendes Gefühl
mit verbundener Ehrlichkeit.

So tief verwurzelt
und doch verdrängt
offen und ehrlich
sexuell unbedingt.

Gelebt für den Moment
losgelassen Eins sein.
zärtlich mit sich und der Welt
gespürt in ganzer Vielfalt.

Berührungen und Blicke
Güte und Dankbarkeit
Verführungen Geschicke
Worte der Undingbarkeit

Das Kribbeln in den Herzen
unabhängig ohne Schmerzen
gespürte Lebensenergie
lebe Zärtlichkeit jetzt oder nie.

Es ist Zeit
für die Evolution der Zärtlichkeit.

©Claed2001
Bild zum Gedicht Revolution der Zärtlichkeit

Wieder ein Mal

Wieder ein Mal

Wir trafen uns
um einmal wieder festzustellen,
dass wir gar nichts wissen.

Interessant war es
keine Frage.
Den Wert des Wortes
am Gleichem bemessen.

Versessen
der optimalen Entscheidung
bewusst,
dass es keine gibt.

Versucht das Spiel der Gefühle zu erkennen,
es in regelbarer Prognostik zu verbrennen.

Wie klein wir sind
auf dieser großartigen Suche
nach unseren Zielen.

Wir trafen uns,
um wieder zurück
in Gewohnheit zu gehen.

©Claed 2001
Bild zum Gedicht Wieder meinmal

Onanie

Onanie

Jetzt oder nie.
Starke tiefe Sehnsüchte
tragen einmal wieder Früchte.
Blind ergeben
dem triebhaften Segen.

Verlangen,
unbändig brennendes Feuer
monogenes Abenteuer.
Woher?
man weiß es nicht.

Perfides Leiden
schafft ständiges Verkleiden
am Ende allein
narzisstisch Dasein.

Befriedigung
als Sinn der Lebens
schier transzendent.
Was stört es Dich, ob Lola rennt?

So viele Peinlichkeiten
bereiten Unannehmlichkeiten.
So viele Gefühle verloren.
Sorgen in diesem Moment verstorben.

Ein lauter Ton
Gedankenexplosion
Zweifelhaft gerechter Lohn
Dem Stolz überdrüssig
Ejakulation

Ein düsterer Thron?

Die rechte und die linke Hand
des Teufels.
Der Sinn liegt im Streben,
was heißt schon Leben aufgeben?

Onanie!!
Heute was für sich erleben.

©Claed 2001

metabolisch

metabolisch

So schwer kann es doch nicht sein.
Hau rein, Kain!
Abel wartet nicht lange.

Stell Dich schnell hinten an, an die Schlange.
Schluss mit metabolischem Gehrange
um Unpersönlichkeiten.

Dein ist der Platz dort oben,
wo gierige Wolken toben,
wie von Sinnen vollgesogen
erblindet am Schatz der Gesellschaft.

Klar ist noch ein Stück da
vom großem Kuchen.
Brauchst auch nicht lang suchen
nach perfiden Blicken,
welche sich genüsslich an deiner Hülle drücken.

Setz Dich hin.
Sie teilen gerne,
um ein Teil von Dir zu werden.

Lass sie ruhig erben,
es sind nur Scherben
eines Lebens.

©Claed 2001

Wir haben verstanden!

Wir haben verstanden!

Wir geben Dir was du willst,
bis du im Rausch überquillst.
Befriedigt sollst du werden,
kannst deine eigenen Götter ehren.

Wir erfüllen Dir jede Sehnsucht,
welche Dir haltlos verloren gegangen.
Glaubhaftigkeit in zerflossenen Lügen
Wahrheit, Reinheit erstattet unbefangen.

Wir begießen Dich mit Liebe
bewacht in allen deinen Träumen,
erfüllen wir Dir deine Triebe
und werden kein Gunst versäumen.

Sicherheit zum Frühstück
Mittags gibt´s Wahrheit,
zum Kuchen noch ein Stück Glück,
und du bist des Wegs befreit.

Brauchst weder geben noch was nehmen,
da du bist Vollkommenheit.
Nur der Tod oder doch das Leben?
Sein wirst du zu jeder Zeit.

Nur eines kommt Abhanden,
denn wir nehmen Dir den Gedanken,
dann brachst du auch nicht mehr wanken.
Was habt ihr, was haben wir verstanden?