Über den Wolken

Über den Wolken

Über den Wolken
schier endloses Licht
die Sehnsucht zur Heimat
mein Herz zerbricht

Über den Wolken
ein Griff zu den Sternen
In Liebe vergessen
Ewigkeit in weiten Fernen

Über den Wolken
muss die Freiheit wohl grenzenlos sein
ein Traum von Wirklichkeit
im wohligem Schein

Über den Wolken
über dem Leben
weit entfernt von all der Einsamkeit
allein mit Gottes segen

©Claed 2000
ueberdenwolken.jpg

Vom Traum des Lebens

Vom Traum des Lebens

Bewusstlosigkeit in einem Traum
verwelken in ihm Zeit und Raum.
Hoffungen werden zu Göttern erkoren
Sich stetig Löcher in die Sehnsucht bohren.

Der Liebe leicht Gefilde,
der Blumen gleich gebettet.
Ein sanfter Hauch im seichtem Bilde,
der Meeresflut gerettet.

Illusionen gleich zierlicher Intrigen,
sich goldverziert in Wolken wiegen.
Gefühllos und doch den Tränen so nah,
der See des Lebens weder dunkel noch klar.

©Claed 2000

Emotionen

Emotionen

Schrei ruhig,
doch schreie nicht blind

Schäme dich ruhig,
doch stehe zu deinen Taten

Trauere ruhig,
doch vergiss das Leben nicht

Ärgere dich ruhig,
doch bleibe dabei rational und tolerant

Weine ruhig,
deine Tränen lügen nicht

Wüte ruhig,
doch vergiss deine Liebe nicht

Vertraue ruhig,
deine Gedanken werden dich leiten

Freue dich ruhig,
aber nicht zu Lasten anderer

Flehe ruhig,
doch sei dir bewusst,
dass du der Sinn bist
und in dir göttliche Kraft steckt

©Claed 2000

Erinnerung

Erinnerung

Manchmal fühle ich mich

wie jemand,

der sein Gedächtnis verlor.

Nur mehr der Hauch einer Erinnerung.

Plötzlich weiß ich

woher meine Traurigkeit rührt.

Ich möchte schreien vor Wut,

toben vor Verzweiflung.

Sehnsucht hat mich erfaßt,

heimzukehren

an den Ort der Ruhe,

des Friedens, der Lebensfreude.

Ich weiß,

daß dies nicht mein zu Hause ist.

Man sagt, wir seien wie die,

die im Wasser schreien,

nach Wasser vor Durst.

Was haben sie, was haben wir

uns angetan?

In den seltnen Augenblicken der Stille

fühle ich,

wie einfach es ist !

Und schon

hat mich wieder der Strom erfaßt –

zerrt und zurrt

schlimmer als zuvor.

Der menschliche Geist,

ein verrückter Affe,

Maschine.

Wer denkt

in meinem Kopf ?

Ich ! … Ich ? … Ich ???

Ich selbst –

das kann nicht sein !

Tausend Stimmen

verdecken mein Sein.

Sehnsucht hat mich erfaßt,

heimzukehren.

Doch nur mehr der Hauch

einer Erinnerung.

(Autor mir unbekannt)

Heute morgen

Heute morgen

Heute morgen wünsch ich mir

den Tag meiner Träume,

den Regenbogen und grüne Bäume.

Heute morgen wünsch ich mir

einen Flug zum Scheitelpunkt des Lichts,

Liebe, Harmonie und sonst nichts.

Heute morgen wünsch ich mir

das alle Antworten sein gegeben,

und keiner mag sich mehr aufregen.

Heute morgen wünsch ich mir

das dieser Raum und unsere Zeit

zerfällt in gedankenloser Ewigkeit.

Heute morgen wünsch ich mir

ich wär nicht allein und Du bei mir.

Heute morgen ist es nicht schlimmer

ich steh auf, die Uhr schlägt noch immer.

©Claed 1999
landscha.jpg

Nervus fricare

Nervus fricare

Nervend Gewalten
in süffisanten Gestalten
scheinen Sinne zu spalten
wie von selbstlosen Sonnen geführt

Schmerz, Nähe
unsicher erspähe ich
wissend
sie werden in den Wahnsinn treiben
den angepassten Leiden
mit Stress verkleiden

1000 Schläge auf mein Haupt
danach nicht mehr geglaubt
noch gewusst
welch ein besonnener Frust
das Handeln erzwingt

Wertung vergessen
Trieb verfressen
an der Gicht des Verstandes

Keine Zeit
Neid schreit von den Wänden
besser gleich
als jetzt verenden

©Claed2000

– + – x : = ( )

– + – x : = ( )

In Deutsch nie gut

in Mathe schlecht

wo bleibt mein Wert?

[ ]

©Claed2000