everybody

everybody

This is a story about
people called EVERBODY, SOMEBODY, ANYBODY and NOBODY.
There was an important job to be done and EVERYBODY was asked to do it.
EVERBODY was sure SOMEBODY would do it. ANYBODY could have done it, but
NOBODY did it. SOMEBODY got angry about that, because it was EVERYBODY´S
job. EVERYBODY thought ANYBODY could do it, but NOBODY realised, that
EVERBODY wouldn´t do it. It ended up with EVERBODY blaming SOMEBODY, when
NOBODY did, what ANYBODY could have done.

Vom kleinem Wauwau

Vom kleinem Wauwau

Vom kleinem Wauwau Es war einmal ein kleiner süßer Wauwau,
munter und fröhlich lebte er, lies keine Möglichkeit zum Herumtrollen aus,
spielte so oft und so wild er nur konnte. Nichts schien unmöglich, doch
vieles so fern. Er lebte Genuss und kannte kein wenn und kein muss. Er
machte viel Dummes und mal auch was Krummes. Steckt überall seine Nase
hinein, doch sein Wort es war rein.

Aber auch der kleine süße Wauwau
wurde Älter und die Erkenntnis machte auch vor ihm keinen halt, er
begann zu fragen und dabei tat er immer nur verzagen,
denn ihm ward kein Licht.

Eines Tages als er einmal wieder mit seine Kameraden das große „Wauwau Fest“
feiern ging, wie eh und je mit viel Ekstase, Freunde und Spaß, tanzen und
tummeln und auch reibereinen zwischen den Wauwaus, sah er eine leicht
schwungvoll tanzende adrette Wauwine von zierlicher Gestalt. Mutig und
schamlos wie er zur gegebenen Stunde bei solchen Festen nun einmal war,
hopste er hinter ihn her und schaute ihr tief in die Augen. Doch sein doch
so hartes Herz wurde plötzlich ziemlich weich, selbstlos sein Mut, die
Gedanken verschwommen, die Seele verrückt, sie bemerkte ihn und schaute
ihm auch tief in die Augen, es schienen sich alle Farben des Regenbogens
in ihren Augen zu spiegeln. Sie lächelte und ihm fuhr ein leichtes
Kribbeln des Rücken hinunter und direkt in sein Herz.
Dann drehte sie sich um und ging langsam von Dannen.

Der kleine süße Wauwau stand wie angewurzelt da, und schaute ihr nach. Im
Bauch ein wohliges Gefühl, die Pfoten verschwitzt und sein Herz ging
schnell. Es war nur ein Augenblick doch dieser für die Ewigkeit. Sie ging
und doch blieb er stehen, denn er wusste genau, er würde sie wiedersehen.

Sein Herz wies ihn in eine neue Zeit, der Weg wurde deutlich und er war bereit.
Nun lernte er mit dem Herzen sehen, und würde bewusst durchs Leben gehen.

©Claed 2000

Von dort, wo ich herkam

Von dort, wo ich herkam

Manchmal komme ich zurück an jenen Ort der Stille, dort wo tief in der Nacht nur der heulende Wind, die Ferne der Autobahn und der Schlag meines Herzens zu vernehmen sind und Leben ausdrückt. Sehnsucht treibt mich hierher, Sehnsucht zwischen zeitlosen Welten, alleine mit mir. Der Wind schneidet sich an der Karosserie, der Himmel erschreit wolkenverhangen mysteriös, jeder Blick hinein eine neue Phantasie erweckend. Die Stimme der Nacht hat viele Töne. Man versucht sie zu verstehen, und doch kann man mit ihnen untergehen, in ihnen versinken. Das Rauschen der Nacht ist meist mit Angst versetzt, kaum wahrgenommen. Die Kälte starrt mich an bei jedem Blick durch das Seitenfenster. Eine Gratwanderung der Angst in dem Labyrinth der Ungewissheit, in dem illusionäre Obsessionen mein Sein begehren. Still in der Wärme, draußen die Dunkelheit, wiege ich mich in der Hülle der Sicherheit, will vergessen und doch weiß ich wie labil sie ist. Gedanken bestimmen jeden Augenblick. Ich könnte aussteigen, die Welt spüren wie sie wirklich ist. Meiner Angst entgegen treten und tief einatmen, des Lebens Elixier jeden Luftzug der Freiheit genießen. Frische Luft, doch es ist dunkel und reale Illusionen überdecken mich mit Irritationen, das Draußen ungewiss. Das Schattenland der Ungewissheit ein Gedanke, ein Leben auf der Schwelle zu sich selbst. Ich bleibe sitzen, die Sehnsucht mit mir. Der Zufall ruft nach Handlung während ich anfange zu träumen, der Angst angenommen geliebt durch mich. Endlose Wiege im Hier und Jetzt, ich starte den Motor, den Träger meines Weges und fahre dorthin zurück, wo ich herkam.

©Claed 2000

Nur eine Rose

Nur eine Rose

Eindeutig
wie die Sehnsucht

Bezaubernd
schön wie du

Wundervoll
wie das Leben

Einzigartig
wie meine Liebe

Ausdruck
meiner Seele

Vollkommen
Durch dich

Nur eine Rose
schenk ich dir
mein Herz mit ihr

©Claed 2000

Du und Ich…

Du und Ich…

…wir können Berge bewegen.
…wir fliegen dem Horizont entgegen.
…wir spüren die Fülle des Lebens.
…wer uns sucht der Sucht vergebens.
…wir verwandeln Schnee in Regen.
…wir brauchen weder Geld noch Segen.
…wir durchqueren alle Grenzen und wandeln im Licht.
…mit Liebe im Herzen mehr brauchen wir nicht.

…ICH UND DU

©Claed 2000

Es ist deine Nacht

Es ist deine Nacht

Es ist deine Nacht
in ihr hast du schon Stunden verbracht.
Hoffnungen vorbegezogen,
dich in Wunschträumen gewogen.

Es ist deine Nacht
gehört sie der Sehnsucht allein.
Bei Nacht, wenn alle Sterne weinen,
und die Lichter der Galaxien sich vereinen.

Es ist deine Nacht
in ihr sich der Fluss der Gedanken bereit macht.
Eine Frage nach der Anderen stellt,
doch die Antworten kennt nur der lichte Mond,
in ihm die Mutter Liebe wohnt,
doch erscheint er oft zu groß für deine Welt.

Es ist deine Nacht
in der dies Alles nichts ausmacht,
bis tief in ihr der Morgen erwacht.

©Claed 1999

Einsamkeit

Einsamkeit

Wenn man seine eigene Stimme nicht hört,
ist es die Einsamkeit.
Wenn man denkt man gehört,
ist es die Einsamkeit.

Wenn das Licht uns nicht erhellt,
ist es die Einsamkeit.
Wenn die Trauer uns überfällt,
ist es die Einsamkeit.

Wenn die Liebe in uns erblasst,
ist es die Einsamkeit.
Wenn uns die Sehnsucht erfasst,
ist es die Einsamkeit.

Wenn die Ruhe nicht erwacht,
ist es die Einsamkeit.
Wenn die Stille uns auslacht,
ist es die Einsamkeit.

Wenn das Unheil uns plagt,
ist es die Einsamkeit.
Wenn die Eifersucht uns jagt,
ist es die Einsamkeit.

Wenn der Kopf uns zerfällt,
ist es die Einsamkeit.
Wenn die Angst uns quällt,
ist es die Einsamkeit.

Wenn Du dein Herz nicht verstehst,
ist es die Einsamkeit.
Wenn Du Nachts im Bett pflehst,
ist es die Einsamkeit.

Wenn man die Umwelt vergisst,
ist es die Einsamkeit.
Wenn man keinen vermisst,
ist es die Einsamkeit.

Wenn mein Wille ist gespalten,
ist es die Einsamkeit.
und meine Handlungen verhalten,
ist es die Einsamkeit.

Doch wenn mein Herz sich erhellt,
nehm ich die Einsamkeit nicht wahr.
Dann scheint die Welt nicht gestellt,
denn ich weiß du bist da.

©Claed 1999