Hinterm Horizont

Hinterm Horizont

Zwischen den grünen Blättern hindurch
vorbei an weißen Gestalten,
der skurril anmutenden Phantasie
ein Blick ins endlosBlau

endlos blau

Immer weiter ziehen die Gewalten
sie duellieren sich im Einklang der Natur,
Illusionen im Winde mit ihnen,
ein Blick ins zeitlos Licht

zeitlos Licht

Langsam beginnt die Sonne sich zu neigen,
mit ihr verbrennen die Träume
die verherrlichten Masken des Himmelsspiels,
ein Blick in vollkommene Pracht

vollkommende Pracht

Der letzte wärmende Lichtstrahl
verfliegt in der Stille der Nacht,
Sterne beginnen sich zu lieben
und ich erkenne was ich vergass.

Auch hinter dem so tiefen Blau des Horizonts
leuchten immer die Sterne.

leuchten immer die Sterne

©Claed2000

Wir haben verstanden!

Wir haben verstanden!

Wir geben Dir was du willst,
bis du im Rausch überquillst.
Befriedigt sollst du werden,
kannst deine eigenen Götter ehren.

Wir erfüllen Dir jede Sehnsucht,
welche Dir haltlos verloren gegangen.
Glaubhaftigkeit in zerflossenen Lügen
Wahrheit, Reinheit erstattet unbefangen.

Wir begießen Dich mit Liebe
bewacht in allen deinen Träumen,
erfüllen wir Dir deine Triebe
und werden kein Gunst versäumen.

Sicherheit zum Frühstück
Mittags gibt´s Wahrheit,
zum Kuchen noch ein Stück Glück,
und du bist des Wegs befreit.

Brauchst weder geben noch was nehmen,
da du bist Vollkommenheit.
Nur der Tod oder doch das Leben?
Sein wirst du zu jeder Zeit.

Nur eines kommt Abhanden,
denn wir nehmen Dir den Gedanken,
dann brachst du auch nicht mehr wanken.
Was habt ihr, was haben wir verstanden?

©Claed 2000

Verlogen

Verlogen

Zwang und Drang dem Sturm der Zeit.
Reicher, schneller, besser, mehr Intellekt
befreit Dich und Deine Sorgen.
Verdrehst im Mund der Worte Hall,
die Wahrheit willst Du sein, doch es gibt nur Deine,
Deine Wahrheit so rein
und doch allein.

Spitzfindigkeit zu jeder Zeit befreit,
dem tiefen Atemzug der Arroganz
Scheinheiligkeit wird groß geschrieben
bist wie die Lüge auf den Lippen
Eines Wortes leerer Zug.
Doch für wen Du lügst,
dass weißt Du nicht.

Deine Person unbescholten,
wer denn nicht denn ich,
kreuzen gegen den Wind,
spielst mit allem
nur Dich selber lässt du stehen.
Verstecken tust Du vieles,
doch vor wem, dass weißt Du nicht.

Die vielen Masken taugen nicht,
wenn hinter ihnen ein Herz zerbricht.
Der Ungewissheit zarte Flügel
schwingen mit der Einsamkeit
und treiben doch ein ganzes Heer.

Die Materie fasziniert Dein Leben,
doch Du selber Du bist mehr.
Falsche Freunde gibt es viele,
wenn man selbst nicht lieben kann,
verlogene Intrigen ab und an:
*vielleicht irgendwann*, sagst Du.

Die Welt ist nicht gegen Dich,
Du bist deine Welt.
Du kannst vieles kaufen,
vieles gewinnen,
doch eines ist und bleibt geschenkt:
DU!

Du bist etwas besonderes,
und nicht wie du es von dir denkst,
Deiner Eitelkeit zum Trotze.
Du bist etwas besonderes
darin kein Zweifel mir besteht.
Ich bin da,
wenn Dein Kopf die Gedanken verdreht.

Nimm den Wert des Herzens
erkennst Du ihn,
erkennst Du dich.

Claed @2000

einmal wieder

einmal wieder

nur ein kleines leben

das genick gebrochen

für die zukunft gedacht

die liebe verspielt

einem affekt ergeben

herausgebrochen

der sinnes reden

©Claed 2000

Ach ja…

Ach ja…

Ach ja, rühmt ihr euch nur mit fremden Worten,
bei den Formen der Inaakzeptanz gibt es viele Sorten.

Ach ja, provoziert und deformiert euch ruhig.
Glaubt es mir es gibt ein Leben ohne Furcht.

Ach ja, *Du* hast Niveau und somit kannst du es nicht lassen,
von oben herab zu schauen auf die, welche nicht in die Schublade passen.

Ach ja, wir sind ja so intelligent,
belesen und erfahren, uns selber doch so fremd.

Ach ja, das Handel nach Gelüsten, Belangen und den Trieben.
I ch nimm alles mit dem Herzen, denn so kann ich das Leben lieben,
erleben das Sein und den inneren Frieden.

Achso, wo sind eigentlich euere eigenen Gedanken?
Ich denke die revolutionieren und nicht die alten Schranken.

Achso, haltet euch nicht zu fest an der Zeit,
und ihr seid bereit für die gedankenlose Unendlichkeit.

©Claed 2000

Krieg !

Krieg !

Hoch die Waffen !

Lasst uns kämpfen gehen
unsere Freiheit an Anderen messen.
Geschwungen das Schwert der Gerechtigkeit.

Hau drauf Kamerad !

Jeder Hieb ein Stück des Glück,
welches du so oft vergessen dir durch Ruhm verdient.
Getanzt den Walzer des Wohlstands.

Gib nicht auf !

Es kann nur einen Sieger geben,
denn nur durch Schmerz wirst du erfahren der Ehre wahrlich wert.
Gesungen wird das Lied der Macht.

Still !

Sitzt dort das kleine Kind und schaut dem Treiben zu
Freiheit, Glück und Frieden – ja mein Kind, das bist du.

©Claed 2000

Bild zum Gedicht Krieg

Selbstschutz

Selbstschutz

Scharmgefühle alleiei
Bist du es nicht, ich bin dabei
Scheu vorm Spiegel
Waage verstaubt
Magst dich nicht sehen
Auf verdacht geglaubt

Kein Blick gehalten
Schnell umgedreht
Starre Hülle ums Herz gelegt
Von Angst gespalten

Mutige Tugenden
Dir nicht obliegen.
Schwankende Launen
Sich so oft verbiegen

Meinung gehalten
In deinem Wind
Bist doch zu verhalten
Wechsel geschwind

Schüchterne Züge
von Starrsinn bedeckt.
Doch bist du die Liebe,
die mein Herz erweckt.

©Claed 2000