Zugvögel

Zugvögel

Den Zugvögeln gehört der Himmel.

Sie ziehen ihren Weg
immer weiter gegen Süden.
Unaufhaltsam sie,
in einen warmen Horizont
wie ein Strom in Himmelreich.

Vom Winde getragen,
zusammen in Einigkeit,
erleuchtet im Glanze
ihrer Selbst.

Ich stehe im Staub
und schaue zu,
die Flügel gestutzt,
mit Emotionen geladen,
mit Verlangen beschmutzt.

Könnte fliegen,
könnte so leicht sein,
doch verweil ich am Fleck
im Staub und Dreck.

Ich weiß nicht wer spricht:
Warum fliege ich nicht?

©Claed2000

weggespült

weggespült

Von der Arroganz verschluckt

unzerkaut

verdaut

auf schwerem Magen gelegen

Das Geschwür verdorren

mit dem bitterem Nachgeschmack

der Selbstignoranz

ziehen wir weiter

Tage gehen,

Schatten verbleiben

Dunkelheit,

wer hat behauptet, dass Dunkelheit blind macht?

Sie macht nicht blind,

sie macht nur den Verstand haltlos,

da ihm ein Sinn geraubt wurde.

Wie viel Kraft doch in einem Abwasserrohr steckt.

©Claed2000

weggespuelt.jpg

gedankenlos

gedankenlos

Einmal wieder liege ich hier,
und weiß nicht einmal was ich schreiben,
noch nicht einmal was ich denken soll.
Ich liege hier und lebe.
Ich liege hier und strebe
einen Gedanken an,
welchen ich nicht fassen kann.
Ich warte, warte auf ein Morgen,
ohne Kummer, ohne Sorgen.
Leben, Licht und Liebe
ich hoffe das etwas übrig bliebe
für einen Gedanken, der nicht der Illusion verfallen,
für meine Wünsche die auf die Realität prallen.
Doch im *Hier und Jetzt*
weder erleuchtet noch verletzt
durchbricht die Nacht mein Bewusstsein
und zieht mich mit ihr in den Schlaf,
die Augen schwer der Wille dein
zum Glück das ich noch hoffen darf.

©Claed2000

Vom Trübsinn

Vom Trübsinn

Die Sonne im Herzen trage ich
Und doch sie will verraten mich
Mich der doch nur sein Bestes tut
Sie da ihr doch nur fehlt der Mut
Mit mir willst sie nicht mehr reden
Es wird schon einen Anderen geben
Doch wird er sie auch verstehen?
Ist ihr egal ich darf jetzt gehen
Doch das Licht erstrahlt in mir
I ch glaub es kaum ich sag es Dir
Es wird den Trübsinn erhellen
Und sich dann wieder in mich gesellen

©Claed2000

Prostitution

Prostitution

Trübsinn, Unmut schon Heute
über die Prostitution von Morgen.
Körper, Geist und Seele
die Zeit verkauft, das Selbst verborgen.

Erkenntnis weicht dem Trieb,
im Dschungel der Freiheit meiner Sorgen.
In der zur Dynamik verdammten Materie,
verbleichen die Hoffnungen im Übermorgen.

©Claed2000

Es gibt

Es gibt

Es gibt viele, die mit dem Herzen sehen.
E s gibt viele, die übers Wasser gehen.

Es gibt viele die, die Welt erkannt haben.
Es gibt viele, die sich über Gott gezagt haben.

Es gibt viele, die in ihren Träumen fliegen.
Es gibt viele, die Gedanken verbiegen.

Es gibt viele, welche sind der Sehnsucht verhangen.
Es gibt viele, welche um Hoffungen bangen.

Es gibt vieles, das nur so scheint wie es ist.
Es gibt Dich, bleib einfach so wie Du bist.

Wenn Du wahr lieben würdest und Dich nicht nur sehnen,
dann würdest Du dies und die Welt bewusst verstehen.

©Claed 2000

Fragen

Fragen

Ist es die Monotonie,
die uns bedrückt?
Die ständige Melancholie,
die uns verrückt?

Ist es der Sinn,
welcher uns fehlt?
Sind es die Tage,
welche sind gezählt?

Ist es die Einsamkeit,
welche voll Sehnsucht schreit?
Sind wir einfach nur naiv,
oder wirklich depressiv?

Sind alle Dinge trivial,
oder gibt es ein Ideal?
Ist alles determiniert
was mit uns passiert?

Warum immer diese Lügen,
und sich damit selbst betrügen?
Hab ich es kapiert,
oder bin ich nur verwirrt?

Sind es nicht solche Fragen,
welche uns behagen?

Leb deine Träume, träume dein Leben,
und streb deinem Licht entgegen.
Die Antworten liegen im Potential der Liebe,
sie bringt euch Glück, Harmonie und Friede.

Ein leuchtendes Herz,
gegen Trauer und Schmerz.

©Claed 2000