Nur mit Dir

Nur mit Dir

Nur mit Dir möchte ich die Segel setzen
und Richtung Sonne hinauf auf´s Meer segeln.
Nur mit Dir möchte ich ferne Ufer suchen
und unser Paradies finden.

Du bist der Wind meiner Segel.
Du bist die Strömung meines Seins.

Nur mit Dir möchte ich den Zauber der Freiheit spüren
und mit dem Horizont verbinden.
Nur mit Dir möchte ich den Regenbogen erklimmen
und die Sterne zählen.
Nur mir Dir möchte ich, dass alle Träume wahr werden.

Nur mit Dir

©Claed 2000

Ich bin

Ich bin

verrückt nach dir
komm her zu mir
heute abend dein
ewig möcht sein

du brauchst gar nichts sagen
die sehnsucht erklärt
dein herz wird dich tragen
der geist unbeschwert

in lust umschlungen
in liebe zerflossen
alles ungezwungen
augenblick erschlossen

zeit wird unerheblich
in deinem sanften arm
nichts ist vergeblich
mein herz es ist warm

du bist mein
ich bin dein

©Claed 2000

Artikulation und Ausdruck

Artikulation und Ausdruck

Durch Artikulation strebt die Furcht ein widerhall stotternder Gefühle lassen das Fragen verstummen und implizieren die Signifikanz des Seins. Immer diese schleichenden Metaphern lassen mich hinreißen diesem Sog der Verführung des Wortes. Oftmals verblüfft mich die Vielfalt des Wortspiels der Zeiten. Ja, wie in einem Traume immer darauf bedacht mit neuen Assoziationen Gedanken, Gefühle und Leidenschaften zu beschreiben. Sie zu leben, mich mit ihnen auseinandersetzen. Sie verstehen und erkennen im Ganzen. Sie zu dem machen, dessen Essenz sie erwachsen. Dem Anspruch genüge zu tun, dem sie erklommen. Worte unbändiger gedanklicher Observationen. Vielleicht ist es ein Fehler in Worten zu denken, da man so ein sehr monotones Denkschema entwickelt und vermeintlich abstumpft. Gedankliche Barrieren stören den gedanklich ungetrübten Redefluss, kulturelle Fiktionen durch erzogenen Scham. Die Frage: Was ist mir sicher? wird in einer deformierten kontraproduktiven Artikulation symbolisiert, inhärent bis auf den letzten unwillentlichen verunsicherten Versprecher.
Wenn man manches Male merkt wieviel Mensch man eigentlich ist, da man kaum Chance hat sich gegen seine Überschäumungen der Gefühle aus ihrem selbstlosem Grund. Man ist vielleicht zu sensibel, als das man vernünftig artikulieren kann. Vielleicht lässt man auch einfach zuviel an sein Herz und dadurch Gefühle ausbrechen, welcher der bilateralen Kommunikation entgegenwirken.

(Claed 2000)

In einem fernen Land

In einem ferne Land

In einem fernen Land
an einem fernen Strand
mit goldlich weißem Sand
gibst du mir deine warme Hand.

Eigentlich so fern,
bin ich mir selber doch so nah.
I ch lebe meine Träume
das Meer der Horizont so blau, so klar.

Eine leichte Priese Wind,
manchmal sanft manchmal geschwind
eine gedankenlose Zeit
ein Blick hinter die Grenzen, hinter die Ewigkeit.

Ich drehe mich um und sehe dich,
erfüllte Sehnsucht durch dich, durch mich.

©Claed 2000

In einem fernen Land

Eines wird nie vergehen

Eines wird nie vergehen

Konnte Dich oft nicht verstehen

wollte es vielleicht auch nicht

Schmückst wie jedes Jahr zu dieser Zeit

dein Haus mit viel Liebe

Ich schau Dich an

die Zeit hat auch Dich gejagt

Doch das Funkeln in den Augen

ist das Gleiche geblieben

Ich blicke in Geborgenheit

mütterlicher Liebe

Nehme dich in den Arm

wie früher

fest gedrückt

sicher erhaben

bin wieder sieben

wir sind jung

waren nie älter

unzertrennt

©Claed 2000

Nur für dich

Nur für dich

hab ich heute Nacht geweint

und es scheint,

als kämen die Tränen

aus dem Sein, das wir getunken haben.

Ich hab Musik angemacht

darauf bedacht

heute Nacht

nur an dich zu denken.

Ruhig doch lautlos

spielt die Musik

mir leben in den Geist

beleben den alten Regen.

Fragen haben keine Zeit

immer nur Reden

doch was heißt bewegen

im Sumpf der Ungewissheit.

Doch der Gedanke an dich

beruhigt mich

Wärme filtert den Genuss

der Stille.

Süchte und reißende Zwänge

doch die Musik bleibt gleich

mäßig im Takt meines Herzens

spielt die sanfte Hymne des Daseins.

Diese Gewissheit befreit

auch den Geist der Ungerechtigkeit.

Du bist in meinem Herzen

Erleuchtest meine Schmerzen.

©Claed 2001

Ein verbindliches Kind

Ein verbindliches Kind

Gebunden geboren in Sicherheit

verstrickt langsam ausgefädelt

in neue Seile gepresst

stärker und fester als zuvor

willentlich davon gezerrt

zerschnitten die alten Seile

oft gewunden, oft geschlagen

durch zweifelhafte Gefühle

auf der Suche nach neuen Seilen losgelassen

doch noch immer einen dünnen Faden in der Hand

welcher ein ganzes Netz spannt

dünn und doch unzertrennbar mit dem Bewusstsein vereint

durch die Kultur geprägt

verbunden mit dem Leben

habe abgelassen dem neuem Streben

und dem dünnen Faden einen Namen gegeben

©Claed 2000